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Parkhaus, Korbach

Farbliche Neugestaltung haucht "störendem Baukörper" Attraktivität und Modernität ein.

Bautafel

Standort Briloner Landstr. 3, 34497 Korbach

Bauherr Magistrat der Stadt Korbach Hochbauamt, Korbach

Farbentwurf Brillux Farbstudio Münster

Ausführung Malermeister Saure, Korbach

  • <p>Farbliche Erinnerung an die Geschichte Korbachs als Goldgräberstadt. Die grauen Bereiche assoziieren die unterschiedlich farbigen, nach oben heller werdenden Erdschichten. Die Stützen und Brüstungen dagegen erinnern an die Goldadern.</p>

    Farbliche Erinnerung an die Geschichte Korbachs als Goldgräberstadt. Die grauen Bereiche assoziieren die unterschiedlich farbigen, nach oben heller werdenden Erdschichten. Die Stützen und Brüstungen dagegen erinnern an die Goldadern.

  • <p>Bestandsaufnahme: Ein funktionell nicht wegdenkbares Betonbauwerk inmitten der historischen Innenstadt.</p>

    Bestandsaufnahme: Ein funktionell nicht wegdenkbares Betonbauwerk inmitten der historischen Innenstadt.

  • <p>Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Münster. Ausgeführte Gestaltungsvariante: Farbliche Erinnerung an die Geschichte Korbachs als Goldgräberstadt. Die grauen Bereiche assoziieren die unterschiedlich farbigen, nach oben heller werdenden Erdschichten. Die Stützen und Brüstungen dagegen erinnern an die Goldadern. Die Treppenaufgänge sind durch ihr Rot unübersehbar.</p>

    Farbentwurf aus dem Brillux Farbstudio in Münster. Ausgeführte Gestaltungsvariante: Farbliche Erinnerung an die Geschichte Korbachs als Goldgräberstadt. Die grauen Bereiche assoziieren die unterschiedlich farbigen, nach oben heller werdenden Erdschichten. Die Stützen und Brüstungen dagegen erinnern an die Goldadern. Die Treppenaufgänge sind durch ihr Rot unübersehbar.

  • <p>Die schwarz wirkenden Fassadenöffnungen wurden bewusst in die Gestaltung integriert. Sie symbolisieren den dunklen Fels, in dem sich die durch das Gelb assoziierten Goldadern befinden.</p>

    Die schwarz wirkenden Fassadenöffnungen wurden bewusst in die Gestaltung integriert. Sie symbolisieren den dunklen Fels, in dem sich die durch das Gelb assoziierten Goldadern befinden.

  • <p>Die Grauabstufungen machen das Gebäude in seiner Höhe erfassbarer, ohne es in seinen Ausmaßen optisch zu betonen oder diesen mit Gestaltungsmitteln entgegenzuwirken. Das Gelb verbreitet selbst bei schlechtem Wetter Heiterkeit und gute Laune.</p>

    Die Grauabstufungen machen das Gebäude in seiner Höhe erfassbarer, ohne es in seinen Ausmaßen optisch zu betonen oder diesen mit Gestaltungsmitteln entgegenzuwirken. Das Gelb verbreitet selbst bei schlechtem Wetter Heiterkeit und gute Laune.

  • <p>Ein der Orientierung dienender Farbakzent: Die Suche nach den Eingängen hat dank der roten Farbigkeit der Treppenhaustürme ein Ende.</p>

    Ein der Orientierung dienender Farbakzent: Die Suche nach den Eingängen hat dank der roten Farbigkeit der Treppenhaustürme ein Ende.

  • <p>Die einzelnen Etagen unterscheiden sich in der Farbigkeit der vom Treppenhausbereich abgehenden Eingangsbereiche.</p>

    Die einzelnen Etagen unterscheiden sich in der Farbigkeit der vom Treppenhausbereich abgehenden Eingangsbereiche.

  • <p>Die Graunuancierung vermittelt dem Gebäude Leichtigkeit. Die Brüstungen symbolisieren „Sonne“ und „Gold“ und vermitteln dem eigentlich „unfreundlichen und anonymen“ Parkhaus ein ganz eigenes, freundliches Flair.</p>

    Die Graunuancierung vermittelt dem Gebäude Leichtigkeit. Die Brüstungen symbolisieren „Sonne“ und „Gold“ und vermitteln dem eigentlich „unfreundlichen und anonymen“ Parkhaus ein ganz eigenes, freundliches Flair.

  • <p>Symbolträchtig: Die nach oben hin heller werdenden Graunuancierungen stehen für die verschiedenen Erdschichten.</p>

    Symbolträchtig: Die nach oben hin heller werdenden Graunuancierungen stehen für die verschiedenen Erdschichten.

  • <p>Scala Farbtöne: Attika: 99.00.12, Wandscheiben 1: 99.00.24, Wandscheiben 2: 99.00.36, Wandscheiben 3: 99.00.48, Wandscheiben 4, Sockel: 99.00.60, Brüstungen: 96.24.09 (RAL 1018), Brüstungen EG (hier nicht sichtbar): 99.00.60, Stützen, Geländer: 96.24.09 (RAL 1018), Treppenhauskubus: 27.24.27</p>

    Scala Farbtöne: Attika: 99.00.12, Wandscheiben 1: 99.00.24, Wandscheiben 2: 99.00.36, Wandscheiben 3: 99.00.48, Wandscheiben 4, Sockel: 99.00.60, Brüstungen: 96.24.09 (RAL 1018), Brüstungen EG (hier nicht sichtbar): 99.00.60, Stützen, Geländer: 96.24.09 (RAL 1018), Treppenhauskubus: 27.24.27

  • <p>Scala Farbtöne: Attika: 99.00.12, Wandscheiben 1: 99.00.24, Wandscheiben 2: 99.00.36, Wandscheiben 3: 99.00.48, Wandscheiben 4, Sockel: 99.00.60, Brüstungen: 96.24.09 (RAL 1018), Brüstungen EG (hier nicht sichtbar): 99.00.60, Stützen, Geländer: 96.24.09 (RAL 1018), Treppenhauskubus: 27.24.27</p>

    Scala Farbtöne: Attika: 99.00.12, Wandscheiben 1: 99.00.24, Wandscheiben 2: 99.00.36, Wandscheiben 3: 99.00.48, Wandscheiben 4, Sockel: 99.00.60, Brüstungen: 96.24.09 (RAL 1018), Brüstungen EG (hier nicht sichtbar): 99.00.60, Stützen, Geländer: 96.24.09 (RAL 1018), Treppenhauskubus: 27.24.27

  • <p>Immer wieder entstehen interessante Blickpunkte.</p>

    Immer wieder entstehen interessante Blickpunkte.

Das direkt in der Innenstadt Korbachs befindliche Parkhaus im Charme der „Moderne der 70er“ entspricht zwar nicht unserer heutigen Architekturauffassung, aufgrund der Parkplatzsituation kann man auf das Gebäude jedoch nicht verzichten. Ein Neubau ist zudem nicht finanzierbar.

An der Architektur konnte und wollte man nichts ändern. Somit verblieb lediglich das Mittel der Farbgebung, um diesem großen und zumeist auch in der Stadtansicht störenden „Betonklotz“ Attraktivität und Modernität einzuhauchen.

„Wenn es schon ein störender Baukörper ist, dann soll es wenigstens gewollt aussehen – ein Hingucker sein.“ So die Gestaltungsaufgabe. Es war also nicht die Aufgabe, den Baukörper inmitten einer farbigen Innenstadt betonfarbig „wegzustreichen“.

Es wurden mehrere Entwürfe mit unterschiedlichsten Gestaltungsansätzen erstellt. Der Bauherr bevorzugte die Farbvariante, die an die längst vergessene Geschichte Korbachs als Goldgräberstadt erinnert.

Die öffnungsfreien Bereiche wurden als unterschiedliche Erdschichten und nach oben hin heller werdende Graustufen abgesetzt. Die Höhe des Gebäudes wird so erfassbarer. Dagegen erinnern die Stützen und Brüstungen an die Goldadern mitten im dunklen Fels, symbolisiert durch die schwarz wirkenden Öffnungen. Die Suche nach dem Eingang hat dank der akzentuierenden roten Farbigkeit der Treppenhaustürme ein Ende.

Durch die Leichtigkeit ausdrückende Graunuancierung und die Sonne symbolisierenden Brüstungen bekommt das doch „unfreundliche und anonyme“ Parkhaus ein ganz eigenes, freundliches Flair. Selbst bei schlechtem Wetter und abends vermittelt es Heiterkeit. Für schlechte Laune bleibt keine Zeit.

Das Parkhaus bekam ein modernes, jugendliches, ja heiteres Outfit. Es wird als Baukörper wohl immer inmitten der Innenstadt, nur 50 m neben der Fußgängerzone, störend bleiben – aber nun als bewusster Farbklecks.

Über dieses Objekt wurde in der Fachzeitschrift Malerblatt berichtet: Artikel ansehen (PDF)

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