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Architekten und Ingenieure

Nachmittagsarchitektur Velbert 2026

Velbert ist seit dem 16. Jahrhundert ein Zentrum für die Fertigung von Kleinschmiedeprodukten. Die Stadt gliedert sich in die drei administrativen Stadtbezirke Velbert-Mitte, Neviges und Langenberg und hat 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum der heutigen dezentralen Stadtstruktur gefeiert. In Velbert-Mitte gibt es Ansätze, die teilweise durch Leerstand, starke Versiegelung und sanierungsbedürftigen Baubestand geprägte Innenstadt aufzuwerten. So hat die Stadt ihr Schmuckstück, das weltweit einzige wissenschaftlich geführte Museum für Schließ- und Sicherheitstechnik, um einen Neubau mit einem begrünten Vorplatz erweitert. Etwas weiter östlich liegt eine Wohnsiedlung von 1981, die nicht nur grundsaniert wurde, sondern auch mit einem stimmigen Farbkonzept und neu gestalteten Außenbereichen einen städtebaulichen Akzent setzt. Einladend und modern gibt sich das Pfarrheim St. Marien, das sich ganz in der Nähe neben die denkmalgeschützte Kirche schmiegt. Den Stadtteil Neviges schließlich dominiert seit Ende der 1960er-Jahre der mächtige Wallfahrtsdom von Gottfried Böhm. Aus technischen, aber auch aus ästhetischen Gründen stand eine umfassende Dachsanierung an, die 2021 erfolgreich abgeschlossen wurde. Unsere Nachmittagsarchitektur beenden wir mit einem Besuch des Wallfahrtsdom. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Veranstaltungs-Details

  • ZielgruppeArchitekten und Ingenieure
  • TerminDonnerstag, 25. Juni 2026, 15:00 bis 18:00 Uhr, anschl. Get-together
  • Teilnahmegebühr60,00 € zzgl. MwSt.
  • FührungDipl.-Ing. Ira Scheibe M.A, architektouren.koeln
  • TreffpunktDeutsches Schloss- und Beschlägemuseum, Heinz-Schemken-Platz 1, 42551 Velbert
  • InnenbesichtigungPfarrheim St. Marien (Architekt Severin Heiermann)
  • Get-togetherRestaurant Da Vinci, Friedrichstraße 295, 42551 Velbert
Stationen
Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum

(2021, Karsten Fangmann, Stadt Velbert)

Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum

Das kompakte Volumen des Neubaus schiebt sich unter die Fußgängerbrücke zwischen der „Stadtgalerie Velbert“ und der Parkgarage und belebt somit einen vormals mindergenutzten Bereich der Innenstadt. Gebürstete Aluminiumplatten verkleiden den Baukörper und harmonieren gut mit der Umgebungsbebauung. Ein diagonal eingezogener, verglaster Eingang führt ins Foyer und die Innenräume, die nach dem Prinzip von Gewerbehallen mit einfachen Materialien und sichtbarer Haustechnik ausgestaltet sind. Den Außenraum gestaltete die DTP Landschaftsarchitekten GmbH aus Essen. Mit Sitzgelegenheiten, Staudenbändern, Rasenwegen und Platanen lädt der Platz vor der alten Fabrikantenvilla zum Aufenthalt ein. Bild: Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum © Brillux

    Anmeldung


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