Logo Brillux
Ansicht Wismar Schifferhus

Architekten und Ingenieure

Nachmittagsarchitektur Wismar 2026

Die Hansestadt Wismar wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt und steht seit dem Jahr 2002 zusammen mit Stralsund mit der gesamten Altstadt und dem Alten Hafen auf der Welterbeliste der UNESCO. Sie präsentiert idealtypisch die entwickelte Hansestadt während der Blütezeit des Städtebündnisses im 14. und 15. Jahrhundert. Der Stadtkern hat seinen mittelalterlichen Grundriss mit dem Gefüge aus Straßen- und Platzräumen sowie Quartieren und Parzellen bewahren können und bildet mit der nahezu geschlossenen Straßenrandbebauung die einzige in dieser Größe erhaltene Hansestadt im Ostseeraum. In der Ausstellung im Welt-Erbe-Haus mit seiner 700-jährigen Geschichte werden die Grundgedanken des UNESCO-Welterbe-Programms erläutert. Durch das Wassertor wird der Alte Hafen erreicht, für dessen Areal 1992 ein internationaler städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt wurde. Nach den Erschließungsarbeiten durch die Stadt zwischen 2006 und 2008 haben private Bauherr/-innen die bestehenden Speicherbauten saniert und mit neuen Funktionen versehen. Auf den ehemaligen Baracken- und Altlastenflächen wurden Neubauten errichtet und eine Hafenpromenade vom Wassertor bis zum Baumhaus gestaltet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Veranstaltungs-Details

  • ZielgruppeArchitekten und Ingenieure
  • TerminMittwoch, 24. Juni 2026, 15:00–18:00 Uhr, anschl. Get-together
  • Teilnahmegebühr60,00 € zzgl. MwSt.
  • FührungDipl.-Ing. Architekt Norbert Huschner
  • TreffpunktWelt-Erbe-Haus, Lübsche Str. 23, 23966 Wismar
  • InnenbesichtigungWelt-Erbe-Haus, Ohlerich-Speicher, Neubau Hafenspitze Wismar
  • Get-togetherBrauhaus Lohberg, Kleine Hohe Str. 15, 23966 Wismar
Stationen
Ansicht Wismar Schifferhus & Lotsenhus

2017, staehr+partner architekten, Berlin

Schifferhus & Lotsenhus

Der Standort wurde vor den Erschließungsarbeiten von Baracken und Altlasten befreit sowie auf eine hochwassersichere Geländehöhe gebracht. Die Bauflucht berücksichtigt den geforderten Abstand von 20 Metern zur Kaikante und die Blickbeziehungen zu den prägenden Bestandsbauten Wassertor, Zollhaus und Baumhaus. Die ausschließliche Giebelständigkeit der zweieinhalbgeschossigen Neubaureihen und die Verwendung von Backstein für die Fassadenausbildung lehnen sich an die altstädtische Gebäudestrukturen an. Die Erdgeschosszone wird gewerblich genutzt und umfasst Läden, Gastronomie sowie Dienstleistungen. In den Obergeschossen wurden insgesamt 48 Ferienwohnungen untergebracht. Städtebaulich bilden die Gebäudereihen die hochbauliche Fassung der neuen Promenade am Alten Hafen.

    Anmeldung


    Bild
    Architekten und Ingenieure
    Nachmittagsarchitektur Straßburg 2026
    Zu sehen ist ein Bild in Saarbrücken.
    Architekten und Ingenieure
    Nachmittagsarchitektur Saarbrücken 2026
    Bild
    Architekten und Ingenieure
    Nachmittagsarchitektur Velbert 2026
    Nachmittagsarchitektur Magdeburg 2026
    Architekten und Ingenieure
    Nachmittagsarchitektur Magdeburg 2026